Auf Grund eines Kommentars von Elke zu meinem Post vom Blasenstrauch - "Poff"! , fällt mir jetzt gerade dazu ein. Zu intelligenteren Bemerkungen ist mein Gehirn derzeit nicht in der Lage." - hat mich dazu gebracht, mich einmal mit der Frage zu beschäftigen, was unserer Gehirn bei dieser Hitze eigentlich macht.
Unser Eindruck, dass zur Zeit im Gehirnstübchen nicht alles rundläuft, ist gar nicht so abwegig. Unser Gehirn "leidet" ebenfalls unter dieser Hitze.
(Bild mit KI generiert.)
Das Gehirn ist ein absoluter Energiefresser. Wenn das Thermometer steigt, schaltet es quasi in den Energiesparmodus. Um aber optimal funktionieren zu können, braucht es eine konstante Betriebstemperatur von etwa 37 Grad. Steigt die Außentemperatur, muss der Körper hart arbeiten, um sich abzukühlen. Diese Kühlleistung verbraucht enorm viel Energie, die dem Gehirn dann für komplexe Denkprozesse fehlt.
Flüssigkeitsmangel spielt aber auch eine entscheidende Rolle. Trinken wir zu wenig, schrumpft das Blutvolumen leicht und das Blut wird "dicker". Infolge wird das Gehirn schlechter mit Sauerstoff und wichtigen Nährstoffen versorgt.
Auch raubt uns die Hitze den gesunden Schlaf. Im Tiefschlaf regeneriert sich der Körper und das Gehirn kann Gelerntes besser verarbeiten. Nach einer heißen Nacht starten wir bereits mit einem mentalen Defizit in den Tag.
Und sollte hier in meinem Text irgendwo ein Fehler stecken, schiebe ich das jetzt einfach auf die Hitze!

Bei der Hitze werden solche Themen plötzlich sehr vorrangig und sehr interessant. Ich hatte es schon bemerkt, zulange PC und ich konnte mich auf einmal nicht mehr richtig konzentrieren. Bei uns hatte es in der Nacht geregnet und es hat sich gut abgekühlt, sehr angenehm.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Edith